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 Der Get Changed – The Fair Fashion Network ist eine Initiative, die Kriterien für einen bewussteren Umgang mit Mode entwickelt.  Grün, ja schön, aber wenn dann läuft man doch wieder los und sammelt seine Kleidung wieder bei einem der herkömmlichen Anbieter ein, denn es ist ja bequem und oft auch noch allzu billig.

Zugegeben, auch ich habe noch sehr viele konventionell produzierte Kleidung im Schrank. Aber ich trage jedes T-Shirt länger als es meiner Frau lieb ist oder seltsamer Konventionen Brauch ist. Sicher, ich habe ein Dutzend T-Shirts mit Biobaumwolle im Schrank und auch 3 oder 4 ökologisch korrekte langärmelige Oberteile und Hosen, wenn ich jedoch genauer hinsehe, muss ich meine Entwicklung beschleunigen.

Get Changed hilft mir dabei. Mit der Datenbank, die Get Changed aufgebaut hat bzw. weiterentwickelt, werden Konsumenten, Händlern, Marken und Journalisten vernetzt und über Fair Fashion informiert. Get Changed überprüft die Produktion der Rohmaterialien, die Stoffe bzw. Textilien und die Herstellung der Bekleidung auf ökologische Fußabdrücke, Menschen- und Arbeitsrechte und damit es zu erkennen ist, auf Transparenz. Unternehmen, die mindestens 70% der Fairnesskriterien erreichen, qualifizieren sich für die Datenbank. Vorrausetzung dafür ist das Ausfüllen eines Fragebogens von Get Changed, nach Prüfung wird man in die Datenbank aufgenommen oder eben nicht.

Zertifikate, die anerkannt sind, wie der Global Organic Textile Standard (GOTS) und der Naturtextil IVN  Best für ökologische Belange und für die Menschenrechte SA 8000 sind wertvolle Hilfen. Nicht alle Firmen können sich oder hatten bisher die Möglichkeit, sich z.B. auch nach Cradle to Cradle Gold zertifizieren zu lassen, dann spielt die Transparenz eine wichtige Rolle. Die Produzenten in der Lieferkette müssen angeben werden.

Die IT-Plattform getchanged.net bildet die Basis für die Vermarktung der beteiligten Unternehmen. Zwei Portale gibt es, einmal für Unternehmen und zum anderen für Konsumenten, obwohl sicher viele Schnittmengen vorhanden sind.

Die Homepage von Get Changed bietet diverse Möglichkeiten, sich den Kauf von Fair Fashion einfacher zu gestalten. Ob nun ein interaktives Shopverzeichnis oder die Get Changed Card, die 10% Rabatte ermöglicht, für 32 Euro Jahresbeitrag ein Schnäppchen für einen Umbau der Modebranche. Wer möchte, kann sich auch Partnerstores raussuchen und danach entscheiden, wem er seine modische Gunst schenkt. Ich melde mich jetzt an bei Get Changed und beantrage die Get Changed Card, damit ich als benachteiligter Verkehrsteilnehmer, nämlich als Radfahrer, meine Zeit besser nutzen kann und gezielt meine Fair Fashion Favoriten anfahre. Also bei der Vielfalt an Modefirmen, für die die Integration ökologischer und sozialer Standards business as usual ist, gibt es auch keine Ausrede mehr, warum man nicht bewusster seine Mode auswählt, beispielsweise bei Get Changed.

 

Foto: Homepage Get Changed

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