Nach Maslow ist dieses Thema ja ganz unten in der Bedürfnispyramide angesiedelt. Aber stellt Euch vor, wir sind über 7,5 Milliarden Erdenbürger. Umtriebig, wie wir sind, benötigen wir für diese Entlastungsforderungen unseres Körpers auch an temporären Gestaltungs- oder Freizeitorten schlicht Toiletten.  Und so profan es klingt …

… so wichtig ist es, dass wir unsere biologisch hoffentlich komplett abbaubaren Kurzzeithinterlassenschaften nicht noch mit Chemikalien verunreinigen. So haben sich die Macher von EcoToiletten entschieden, eine saubere Alternative zu den Chemie-WCs auf den Markt zu bringen. Okay, am Namen könnten Einige Anstoß nehmen. Aber wie sagten schon kritische Zeitgeister früherer Monarchien: Auch dort geht ein Kaiser zu Fuß hin.

Ernstlich, die Idee ist elementar und gut. Der Komfort ist vergleichbar bis besser. Ökologisch nachhaltig sind sie als USP, zumindest in Mitteleuropa, wenn man nicht gerade auf dem eigenen Hof lebt. Aber das entscheidende Argument für die findigen Spezialisten schwacher Ausreden ist die Tatsache, dass der Preis sich auf dem gleichen Niveau bewegt wie herkömmlich chemisch verseuchte Miet-WCs.

Grüner Lifestyle ist ja gerade unter gut qualifizierten und gebildeten Menschen Trend. Oder nicht? Da wird aus Überzeugung vegan für den vierbeinigen Liebling Pfiffi das Futter gekauft und der Hundefriseur muss auch seine gesamte Lieferkette als ökologisch einwandfrei nachweisen. Sprich Produkte und Dienstleistungen haben die eigene ökosoziale Moral zu erfüllen.

Nur beim täglichen Geschäft gibt es noch kein Biolabel. Nun, die stationären WCs jetzt in Öko-Klos verwandeln zu wollen, wird vorerst schwierig, zumal der Großteil von uns grünen Gutmenschen in der Stadt lebt und der Beruf der Ökodüngersammler hierzulande als ausgestorben gelten darf. Alles ist kanalisiert und kontrolliert sogar unsere Scheiße, scheinbar.

Auf dem Weg in eine Incycling-Gesellschaft, die es übrigens schon gab und auch noch gibt, sind also mobile Öko-Toiletten einsetzbar. Und EcoToiletten.de bietet diese Option.

Die Macher bieten ihre WCs auf Festen in Berlin und Brandenburg zu vergleichbaren Preisen wie die Konkurrenten an. Und die  Kompost-WCs sind zudem mit ein paar nicht zu verleugnenden Vorteilen ausgestattet.

In den Komposttoiletten ist eine Streuschicht aus Rindenschrot und Sägespänen. Diese hydrophilen Stoffe dienen als Wasserschwamm und entziehen Feuchtigkeit und dämpfen die Gerüche so stark, dass man nicht innerlich verkrampft, wenn man eigentlich entkrampfen möchte. Wenn das Öko-WC nicht mehr gebraucht wird oder es seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat, wird das biologisch bestens abbaubare Material auf dem Kompostplatz platziert und dient der Bodenverbesserung. Im Gegensatz dazu können volle Chemie-WCs, also WCs mit aggressiven Chemikalien, nicht einfach so auf dem Misthaufen oder Gartenkomposthaufen entsorgt werden, sondern müssen aufwendig neutralisiert werden. Das muss nicht sein. Also schaut doch mal bei EcoToiletten rein.

Video: PR EcoToiletten


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