Albert Einstein Sigmund Freud Warum Krieg?

Warum Krieg?, diese Frage stellt sich vielleicht jeder geneigte Mensch irgendwann in seinem Leben. Und kommt nicht umhin, ob der innewohnenden Komplexität und scheinbar individuellen Ohnmacht zu akzeptieren, dass Krieg eben zur Menschheit gehört. Nie habe ich bisher etwas von Albert Einstein selbst Verfasstes gelesen, sondern mich eher mit der gleichfalls schwierig zu verdauenden Allgemeinen Relativitätstheorie beschäftigt. Aber die ART bietet nur intellektuellen Widerstand.Freud kam bei mir auf, als ich mich in den letzten Jahren mehr mit den Kognitionswissenschaften beschäftigte und obschon ich seit langem gewarnt bin, schlauen Gedanken auf den Leim zu gehen, fällt es mir in diesem Falle umso leichter, Klarheit und Prägnanz des Briefwechsels dieser zwei tief in unsere Gesellschaft eingebrannten Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts zu bewundern. Ein weiteres Genie äußert sich ebenfalls, einer der sich mit der Superdoktrin, die Einstein im Eingangsbrief dieser Unterhaltung äußert, mit Technologie habhaft werden möchte. Isaac Asimov, der die Robotergesetze auf den Weg schickte, die heute eigentlich von der UN durchgesetzt werden müssten. Nur leider fehlen eben jene Roboter, die unser internationales Gefangenendilemma mit Waffenbeteiligung, ob vorderhand ökonomische, dann waffengewaltige Auseinandersetzungen oder auch klimapolitische Lösungen zu finden, letztlich alles ökologische Ressourcenfragen als superiore Gestalten, diktieren könnten. Und selbst wenn wir diese Roboter hätten, so dürften wir wiederum deren Schöpfer bzw. die dahinterstehenden Investoren fürchten. Oft jene „… innerhalb jedes Volkes vorhandene kleine, aber entschlossene , sozialen Erwägungen und Hemmungen  unzugängliche Gruppe jener Menschen , denen Krieg, Waffenherstellung und -handel nichts als eine Gelegenheit sind, persönliche Vorteile zu ziehen, den persönlichen Machtbereich zu erweitern.“(A.Einstein). Denn die Paranoia erzeugt durch die eigene Gier und Maßlosigkeit dürfte dazu führen, dass sie die Kontrolle wohl kaum an Roboter oder eben Internationale Gerichtshöfe abgeben, die nicht ihre für die Gemeinheit destruktiven und sinnfreien privaten Interessen verteidigen. Und alle drei Virtuosen haben erkannt, wenn unseren Eliten, die Bildung, Presse und am wichtigsten die Legislative beherrschen nicht Einhalt geboten wird, dann stirbt die gute Erde lt. Isaac Asimov, der schon vor Meadows et al „Die Grenzen des Wachstums“ im Essay „Die gute Erde stirbt“ deutlich macht, was mit der Erde passiert, global.

Das Buch kann anregen, der sich nicht zu jenen zählt, die derzeit auf ca. 250.000 geschätzt werden und mindestens 50 Millionen Dollar Vermögen ihr eigen nennen, laut vorherrschenden Paradigmen und diesen Reichtum auch verteidigen wollen. Natürlich möchte ich nicht jedem Vermögenden verschobene Wahrnehmungen oder mangelnde Leistung unterstellen oder gar schlechte Absichten unterstellen. Aber da weltweit der neoliberale Müll zu finden ist … Ebenso ist mir klar, dass ein weltumfassender Krieg der Eliten gegen die Bevölkerungen, der derzeit, ob geplant oder nicht, durch eine globale Krise beschleunigt wird, durchaus Vorteile für die Flora und Fauna weltweit hätte. Das auslösende Zentrum kann nur im Nahen Osten liegen, geostrategisch gesehen. Taktische Eruptionen wie in Paris sollten in diesem Zusammenhang kritisch beäugt werden. Sicherheit ist selten ein Garant für Sicherheit. Da der zu Sichernde sich ja quasi selbst in der Freiheit beschränkt, seinen Sicherungsgrad zu bestimmen oder im Fall unserer staatlichen Organe gar nicht bestimmen darf.

Warum schreibe ich das auf greendelicious? Weil jeder Weltbürger gerne Grünes in all seinen Facetten sieht. Und die derzeitige weltweite Politik sorgt dafür, dass eine Menge Menschen keine Möglichkeit haben, sich selbst zu versorgen und das zudem die Bevölkerungen gegeneinander ausgespielt werden. Und weil unser Planet nicht größer wird.

Albert Einstein Siegmund Freud Warum Krieg? Ein Briefwechsel

detebe 20028, 64 Seiten
Erschienen im April 2005

ISBN 978-3-257-20028-7
€ (D) 7.00 / (A) 7.20
Auch als elektronisches Buch erhältlich.


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