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Step by step nimmt das Bremer Start-up velibre Anlauf die unsäglichen Aluminium-Kaffeekapseln zu ersetzen und selbst immer umweltfreundlicher zu werden.

Die Kaffeekapseln von velibre sind mit gängigen, neuen und etablierten Nespresso®*-Maschinen für Privathaushalte kompatibel. Velibre existiert seit etwa 4 Jahren. Einen Artikel über die Bremer Kaffeekapselrevoluzzer hatte ich schon online damals, aber aus irgendeinem Grund habe ich einen Teil der Datenbank mit 9 Artikeln versenkt.

Die Sorten

Deshalb, jetzt da velibre auch Bio-Kaffee (EU Biosiegel) im Angebot hat, dem zweiten Schritt also, doch noch ein paar Zeilen zu dem Start-up. Es gibt im klassischen Sortiment Allegro, Lento, Concerto, Presto, Fortis. Die beiden letzteren und Allegro sind Espressi. Die gleichen Varianten gibt es auch in Bio-Qualität, zwei Lungos und drei Espressi. Also insgesamt 10 Sorten.

Die Klassiker sind im 42er Pack erhältlich und kosten Dreiunddreißig Cent je Kapsel oder 6,60 Euro für 100g.

Als Biokaffee kann der Nespresso® Besitzer zwischen dem 10er- oder 50er-Pack wählen. Und kosten Neununddreißig bzw. Sechsundreißig Cent je Kapsel oder 7,80 bzw. 7,20 Euro je 100 Gramm.

Wer möchte, kann auch die Mixvarianten bestellen.

Die velibre Kapseln

Aber selbst wenn der Kaffee für den Trinker das Wichtige ist, so steckt das Know-how von velibre doch in der Verpackung. Abgesehen von der notwendigen Kompatibilität für die Maschinen. Die Packung aus aliphatischem Biokunststoff ist biologisch von Mikroorganismen abbaubar. Sie ist also ohne aromatische Verbindungen. Oder für den Chemiker ohne Ringsysteme nach Hückel. Weshalb ich mich auch entschieden habe das Start-up vorzustellen. Kompostier finde ich nämlich super, auch wenn sich über Konsequenzen für das Ökosystem trefflich diskutieren lässt.

Der Kapselverschluss besteht aus Filterpapier, wichtig für die Durchlässigkeit und damit den ansprechenden Genuss. Der Kaffee soll natürlich frisch bleiben und damit er das ist, wenn er zubereitet wird, kommt ein Beutel aus regenerierter Cellulose zum Einsatz. Diese zusätzliche, aber notwendige Verpackung schützt die Kapseln und hält Sauerstoff fern. Der bekanntlich für Oxidation sorgt. Die Kapseln lösen sich bei Raumtemperatur im Boden auf. Das Unternehmen verspricht, dass die Verpackungsrohstoffe in keiner Konkurrenz mit Anbauflächen stehen und GMO-frei sind.

Also wenn schon Kaffeekapseln, dann wenigstens abbaubar.

velibre sitzt in Bremen und verkauft online.

Bilder: PR velibre

 


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