“Ende der Artenvielfalt” von Josef H. Reichholf

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Wenn die Begriffe Biodiversität oder auch Artenvielfalt in der öffentlichen Diskussion auftauchen, dann ist selbst eine regelmäßige Beschäftigung mit dem Thema kein Garant für die richtigen Worte in Gesprächen und manchmal ist man überfordert von der Vernetzung biologischer Phänomene mit unserem Leben. Vielleicht ist die zunehmende Differenzierbarkeit mit zunehmendem Wissen auch schuld. Jedenfalls sind Erklärungen, um das Thema zu erörtern, entsprechend stark reduziert. Es kann natürlich auch sein, dass ich damit überfordert bin. Deshalb freue ich mich über dieses Buch, auch wenn der Autor nicht unumstritten ist.

 

“Die Hungermacher” von Harald Schumann

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Eine der meist diskutierten Fragen des letzten Jahrzehnts, die nach Hungermachern, wird in diesem Buch konkret beantwortet. “Beeinflussen Rohstoffspekulationen Nahrungsmittelpreise?” Wenn ich so suggestiv frage, dann muss die Antwort bei dem Titel von Harald Schumann natürlich ja lauten. Schumann hat sich umgehört und für Foodwatch ein Buch geschrieben, dass kurz und bündig die mantraartigen Argumente der Großverdiener an den Rohstoffbörsen widerlegt. Aber das Buch über Hungermacher geht wie viele Sachbücher über diese fachbezogene Lektüre hinaus. Funktioniert unser Gehirn noch einwandfrei?

 

Die Räderei Hamburg – mein Fahrraddoktor

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Leider ist es alles andere als trivial, einen guten Fahrradmechaniker oder -verkäufer zu finden. Nach gefühlten 2 Dutzend Versuchen in Hamburg repariert jetzt seit 2 Jahren die Räderei Hamburg mein Fahrrad, oft war ich auch bei anderen zufrieden, bis auf kleinere oder größere Mankos. Und deshalb möchte ich die Mitarbeiter der Räderei Hamburg mit diesem Artikel loben, denn erlebt habe ich schon diverse, manchmal recht stümperhafte, Versuche mir Ersatzteile zu verkaufen, anstatt mein Rad zu reparieren.

 

Eine Wahrheit über den Osterhasen (temporär)

Kryptosozioökologie oder die Wahrheit über Jesus und den Osterhasen? Eingeredete Vorwegnahme der sympatrisch anthropogen-ethologisch verursachten Speziation vom Feldhasen zum Osterhasen! Aus Rücksicht auf Liebhaber des Ostern-Haschmich’s habe ich von ikonografischen Verzerrungen um die Fantasie anderer nicht zu schädigen Abstand genommen. Und ich hoffe natürlich Euer Osterschmuck ist so nachhaltig, dass Ihr nur unwesentlich oder gar nicht mehr zu Pfingsten schmücken müsst.

 

Messung und ökonomische Bewertung von Biodiversität: Mission Impossible?

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Das Buch schließt eine Lücke zwischen den beiden Büchern, die zuletzt vorgestellt wurden, “Die Messung von Vielfalt” und “Produktivkraft Natur”. Obwohl es vor beiden Genannten erschien, im Jahr 2003, ist es eine gute Übersicht über den Stand der Biodiversitätsforschung mit allen gesellschaftlich relevanten Problemfeldern, denn es bildet das gesamte Spektrum integraler Bestandteile unserer Kultur unter Berücksichtigung der Biodiversität ab. Wo “Die Messung von Vielfalt” theoretische Konzepte diskutiert und “Produktivkraft Natur” pragmatisch mit Kosten argumentiert, zeigt dieses Editorial die Sichtweise von Umweltökonomen, Biogeografen, Wirtschaftspolitikern, Landschaftsplanern, Volkswirten und Ökologen zum Stand der Diversitätsforschung.

 

Der Wolf oder Liam Neeson ohne rotes Käppchen

Es gibt Momente, die für generelle massenmediale Idiotie stehen, dass man sich darüber ereifern muss, gerade beim Wolf. Wenn Tiere in Kinofilmen als Opponenten der Hauptdarsteller auftreten und es sich nicht um Dokumentarfilme handelt, schnappt meine Fangmaske für Vorurteile auf, so auch schon beim Trailer für  ”The Grey”. ”The Grey” hat keine wirklich schlechten Kritiken bekommen und stellt eines jener Phänomene dar, die genannte Momente auslösen. Warum gab es also keine schlechten Kritiken? Gleich die erste Szene, bei der ein Wolf vom Hauptdarsteller getötet wird, ist dermaßen unrealistisch, dass sich sämtliche Muskelfasern in mir versteifen. Am helllichten Tag greift ein einzelner Wolf eine Gruppe von 4 Arbeitern an, die mit Schweißgeräten an Ölleitungen arbeiten. Bin ich so blöd und greife mit einem Küchenmesser bewaffnet 4 voll ausgerüstete ALFA-Mitglieder ohne Not an?  

Sind Öko-Nagellacke wirklich öko?

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Wie die meisten Frauen liebe ich Nagellack und auch das Ritual des Lackierens, das damit verbunden ist. Dazu gehört eine Tasse Tee, eine große Kiste mit Zubehör wie Nagellackentferner, Watte, Nagelöl etc. und ganz viel Zeit und Musse. Schön lackierte Nägel geben einem Outfit den letzten Schlief und je nach Nuancierung, sorgen sie sofort für gute Laune. Leider habe ich aber so empfindliche Fingernägel, dass ich bei den meisten Lacken Nagelspliss bekomme und es Wochen dauert, bis sie wieder schön aussehen. Also teste ich Öko-Nagellacke.  


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